Maximilian Schmidt

Für unsere Heimat im Landtag

SPD-Kreistagsfraktion fordert Anpassung des Regionalen Raumordnungsprogrammes

Im Rahmen ihrer ersten Fraktionssitzung nach der Sommerpause am 7. August hat sich die SPD Fraktion des Celler Kreistages mit Vertretern der Bürgerinitiative Gegenwind getroffen. Anlass dazu waren die Einwendungen, die nach Auslage des Regionalen Raumordnungsprogrammes an den Kreistag herangetragen worden sind.

Bei dem Treffen von Fraktion und Bürgerinitiative in Roxhüllen wurde deutlich, welchen Einfluss der aktuelle Entwurf des Raumordnungsprogrammes auf die Lebensumstände der dort lebenden Menschen haben wird: „Die Betroffenen vor Ort haben uns verdeutlicht, zu welchen Belastungen die derzeitigen Planungen des Kreises führen würden. Die Bewohner von Roxhüllen hätten unter anderem unter einer erheblichen Lärmbelästigung zu leiden, wenn die Windräder wirklich in nur 600 m Entfernung zu ihren Häusern aufgestellt würden“, stellt der Fraktionsvorsitzende Mathias Pauls fest. Während des rund einstündigen Gespräches vor Ort wurde unter anderem anhand eines Modelles veranschaulicht, wie sich die Situation darstellt.

Auch andere Regionen im Landkreis Celle sind von den geplanten Regelungen in ähnlicher Weise berührt. So würden beispielsweise Bröckel und Wiedenrode durch die Planungen der Kreisverwaltung in besonderem Maße betroffen, da die Gemeinden schon durch bestehende und geplante Anlagen in der unmittelbar angrenzenden Region Hannover und dem Kreis Gifhorn belastet sind.

„Uns ist wichtig, dass eine Lösung gefunden wird, die im gesamten Kreisgebiet Anwendung finden kann und auf die Bedürfnisse der betroffenen Menschen Rücksicht nimmt.“ fordert der Kreistags- und Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt. „Die Kreisverwaltung ist gefordert, entsprechend andere Möglichkeiten zu prüfen und uns konkrete Zahlen vorzulegen.“

„Die SPD-Fraktion im Kreistag hat dem Entwurf des regionalen Raumordnungsprogrammes zur Einleitung des Beteiligungsverfahrens zugestimmt.“ kommentiert Pauls den Verlauf der Beratungen im Kreistag: „Nun müssen die Einwände erfasst und ausgewertet werden. Einer endgültigen Fassung des RROP wird die SDP nur zustimmen, wenn die Belange aller Betroffenen angemessen berücksichtigt sind. Die CDU-FDP-WG-Mehrheitsgruppe muss jetzt Farbe bekennen, ob sie mit uns gemeinsam den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner durchsetzen will.“