Landesregierung fördert Stelle für Integrationsmoderator in Celle | Schmidt: „Arbeit ist der beste Weg zur Integration“

Die Niedersächsische Landesregierung fördert jetzt in mehreren Regionen des Landes die Einstellung von sogenannten Integrationsmoderatoren – diese sollen Unternehmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern und weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen. Geflüchtete und Unternehmen sollen so zusammengebracht und über einen Zeitraum von zwei Jahren bei der Integration im Betrieb begleitet werden.

Davon profitiert jetzt auch der Landkreis Celle als eine der ersten Regionen in Niedersachsen: „Auch wir im Celler Land werden vom Land unterstützt, um die Vermittlung von Geflüchteten in Arbeit besser zu organisieren. Dafür wird ein Integrationsmoderator für Celle gefördert, angesiedelt wird die Stelle bei der zib – Zentrum für Integrative Berufsberatung gGmbH – in Celle“, berichtet der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens heute in Hannover. „Arbeit ist der beste Weg zur Integration. Wer arbeitet, hilft sich selbst und der gesamten Gesellschaft. Ausbildung und Arbeit sind die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben und dafür, nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein.“

Staatssekretärin Daniela Behrens sagte dazu: „Der Großteil der in den letzten Jahren zu uns gekommenen Menschen ist im ausbildungs- und erwerbsfähigen Alter. Trotzdem läuft die Integration in den Arbeitsmarkt aus den unterschiedlichsten Gründen nicht immer reibungslos. Sowohl arbeitssuchende Geflüchtete als auch Unternehmen brauchen deshalb unsere Hilfe. Und genau hier setzen unsere Modellprojekte an. Kompetente Begleiterinnen und Begleiter helfen Unternehmen und Geflüchteten vor Ort bei der Arbeitsmarktintegration – sei es bei Behördenangelegenheiten, bei Fragen zum Berufsschulbesuch, zur Sprachvermittlung, Mobilität oder anderer Themen.“

In den kommenden Wochen werden die geförderten Integrationsmoderatoren im Landkreis Celle zusammen mit dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit und Weiterbildungsanbietern sowie den bestehenden Initiativen vor Ort auf die Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung hinarbeiten. Eine wichtige Rolle werden die Projekte auch nach dem Start in den Betrieben spielen, da die Geflüchteten in den ersten Wochen und Monaten die betrieblichen Abläufe kennen lernen müssen und auch die Arbeitgeber womöglich noch Unterstützung benötigen. Mit dieser Aufgabe sollen die geförderten Projekte zu nachhaltigen Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen beitragen.

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