Beitrittsverhandlungen zum Großraumverkehr Hannover (GVH) laufen weiter

Schmidt: „Heutige Ergebnisse sind nach langer Durststrecke ein Lichtblick – jetzt beharrlich dranbleiben!“

Der Beitritt der um die Region Hannover liegenden Landkreise zum Großraumverkehr Hannover (GVH) ist seit langem in der Diskussion, nach mehreren verstrichenen Startterminen lagen die Verhandlungen zuletzt lange brach. „Das Thema GVH ist eine unendliche Geschichte. Bereits in 2015 haben wir seitens des Landes eine Millionenförderung angeboten, doch bei den Verhandlungspartnern hat sich wenig bewegt“, sagt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt, der das Thema seit Jahren begleitet.

Jetzt allerdings gibt es einen Fortschritt: „Heute haben die Landkreise bei der Region Hannover mit den Verkehrsunternehmen getagt und erstmals alle gemeinsam festgelegt, dass sie die Einführung verbindlich wollen. Das ist nach langem Hin und Her ein gutes Zeichen. Fest steht: Wenn die Partner es wollen, können sie sich auf die Förderunterstützung durch das Land verlassen – diese haben wir durchgesetzt und diese steht“, so Schmidt. So wurde vereinbart, in diesem Halbjahr die Verträge zu beraten und vor der Sommerpause in den Gremien der Landkreise und der Region politische Beschlüsse herbeizuführen. Gemeinsamer Wunsch der teilnehmenden Landkreise, der Region und der Verkehrsunternehmen ist der Einführungstermin 01.01.2018.

„Beim Thema GVH bin ich mittlerweile arg skeptisch, freue mich aber, wenn es doch noch vorangehen sollte. Ich werbe dafür, beharrlich dranzubleiben, statt die Flinte ins Korn zu werfen oder immer wieder neue Vorschläge zu machen“, sagt Schmidt. Ziel müsse sein, dass der GVH für Celle, Eschede und Unterlüß komplett eingeführt werde, sowohl mit Zeit-, als auch mit Tageskarten. „Das ist der Plan und darum geht es, alles andere ist keine echte Lösung und hilft nicht weiter, weil es nicht erfolgversprechend ist“, so Schmidt mit Blick auf die Idee, für den Metronom einen eigenen Verkehrsvertrag zu schließen.

Als Unterstützer beim Thema GVH-Erweiterung sieht Schmidt vor allem Landrat Wiswe: „Dank gilt dem Landrat, der hier konstruktiv an der Umsetzung der Ursprungslösung ,GVH komplett’ arbeitet. Diesen Weg sollten wir gemeinsam fortsetzen.“ Deshalb will sich der SPD-Landtagsabgeordnete auch für zusätzlichen Rückenwind in den GVH-Beitrittsverhandlungen einsetzen: „Wir haben seitens des Landes bisher die Förderzusage für 2,125 Millionen Euro für die ersten drei Jahre gemacht. Bei der HVV-Erweiterung rund um Hamburg ist das Land allerdings bereit, dauerhaft zu unterstützen, das muss auch für den GVH und für die Landkreise rund um die Region Hannover gelten. Hierfür werde ich mich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen auf Landesebene einsetzen.“

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