Weitere Rekordförderung für Allgemeines Krankenhaus in Celle in Aussicht: 2. Bauabschnitt mit neuer Pflegestation kann umgesetzt werden, AKH-Neu- und Umbau wird vollendet

Schmidt: „Die Grundsatzentscheidung steht: Bis zu 26 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Niedersachsen sollen nach Celle fließen!“

Die SPD-geführte Landesregierung hat ein Sonderinvestitionsprogramm für Niedersachsens Krankenhäuser beschlossen, 1,3 Milliarden Euro werden damit bereitgestellt, um den Sanierungsstau im Krankenhausbereich wirksam abzubauen. Davon soll jetzt auch der Standort Celle profitieren: „Seit heute steht die Grundsatzentscheidung: Das Allgemeine Krankenhaus Celle soll mit bis zu 26 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes gefördert werden. Damit steht nach Vollendung des Neubaus eine weitere Rekordförderung in Aussicht. Das ist ein exzellentes Ergebnis für unseren Krankenhausstandort im Landkreis Celle!“, freut sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete nach Rücksprache mit Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD). Die Ministerin hatte erst in der vergangenen Woche auf Einladung von Schmidt das AKH in Celle besucht und sich dabei vor Ort über die Planungen informiert. Bereits in den 1. Bauabschnitt mit dem modernen Neubau, der unter anderem hochmoderne neue OP-Säle beinhaltet, sind rund 30 Millionen Euro Förderung des Landes Niedersachsen geflossen.

Dieser Kurs soll jetzt fortgesetzt werden: „Mit der neuen Förderung soll nun der 2. Bauabschnitt komplett finanziert werden. Entstehen soll vor allem ein neuer Pflegebereich“, so Schmidt, der auch dem Aufsichtsrat des AKH Celle angehört. Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes hat die Planung des AKH Celle jetzt grundsätzlich freigeben, es folgt nun noch die Detailplanung mit der Oberfinanzdirektion Niedersachsen. „Für das AKH Celle ist der heutige Tag ein Meilenstein und ein sehr positives Signal. Mit der Förderzusage kann der 2. Bauabschnitt realisiert und damit der AKH-Neu- und Umbau vollendet werden. Für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Celle ist das mit Blick auf die Gesundheitsversorgung ein sehr gutes Signal – und zugleich eine Bestätigung des Neu- und Umbauprogramms unseres Krankenhauses.“

Hintergrundinformation zur Krankenhausförderung in Niedersachsen:

Der Krankenhausplanungsausschuss hat sich heute auf umfangreiche Investitionen des Landes in die Niedersächsischen Krankenhäuser geeinigt. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt sagte dazu: „Das Land stellt in den Jahren 2016 bis 2020 insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro für Modernisierungen und Baumaßnahmen an Niedersachsens Kliniken bereit, hinzu kommt eine Pauschalförderung von einer halben Milliarde Euro; wir können so eine hochwertige flächendeckende medizinische Versorgung sicherstellen – gerade auch im ländlichen Raum.“

Somit gelinge es dieser Regierung, den im letzten Jahrzehnt aufgelaufenen Investitionsstau an Niedersachsens Kliniken nachhaltig abzubauen. In der Kategorie der bereits von der Oberfinanzdirektion durchgeprüften Projekte befinden sich 10 Baumaßnahmen an verschiedenen niedersächsischen Klinikstandorten, die bereits dieses Jahr beginnen können und ein Volumen von 185 Millionen Euro umfassen. Dabei handelt es sich um die höchste Förderrate der letzten Jahrzehnte für Krankenhausbaumaßnahmen in Niedersachsen. Weitere Projekte aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes im Umfang von rund 600 Millionen Euro wurden bereits vorausgewählt – hierzu gehört auch der 2. Bauabschnitt am AKH Celle mit einem Volumen in Höhe von 26 Millionen Euro.

Hintergrundinformation zum 2. Bauabschnitt für das AKH Celle:

Die Zielplanung für das AKH Celle sieht eine Modernisierung des Allgemeinen Krankenhauses Celle am Siemensplatz in mehreren Bauabschnitten vor. Nachdem im ersten Bauabschnitt der zentrale OP Bereich, die Intensivstation und zwei Pflegestationen umgesetzt wurden, ist im 2. Bauabschnitt die bauliche Umsetzung eines Neubaus mit wesentlichen Teilen der Pflegestationen geplant.

Die Berücksichtigung der aktuellen Standards der Pflege, die Umsetzung der heutigen hygienischen Randbedingungen und der funktionelle Arbeitsablauf sollen mit diesem Bauabschnitt realisiert werden. Dem Auftrag der stationären Patientenversorgung folgend, wird auch die zunehmend wichtige Überwachung kritischer Patienten in der Intermediate Care Rechnung getragen werden können.

Die Konzentration der wesentlichen Funktionen Pflege und Untersuchung in benachbarte Bereiche werden die ärztlichen und pflegerischen Arbeitsprozesse im neuen kompakten Baukörper bessser gestalten, die Wege werden verkürzt sein und auch die logistische Versorgung wird optimiert werden können.

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