Landeskriminalamt veröffentlicht Tonaufnahme im Zusammenhang mit Bombendrohung gegen den Gemeinderat in Winsen (Aller)

Schmidt: „Richtige Entscheidung – es muss alles getan werden, um den Straftäter zur Rechenschaft zu ziehen!“

Am 27.10.2016 musste die Sitzung des Rates der Gemeinde Winsen (Aller) aufgrund einer Bombendrohung abgebrochen werden – diese Bombendrohung wurde durch einen Telefonanruf übermittelt. Das niedersächsische Landeskriminalamt hat nun heute die Tonaufnahme dieser Drohung gegen den Rat der Gemeinde Winsen (Aller) veröffentlicht.

Bereits am Abend der Tat hatte Maximilian Schmidt, SPD-Landtagsabgeordneter und auch Mitglied des Rates der Gemeinde Winsen (Aller), deutlich gemacht: „Das war kein dummer Streich. Der Täter wird hoffentlich ausfindig gemacht, er muss zur Rechenschaft gezogen werden. Wer ein demokratisch legitimiertes Parlament mit Drohungen daran hindern will, frei und sicher zusammenzukommen, zu debattieren und Beschlüsse zu fassen, begeht eine Straftat. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen. Wir werden nicht zulassen, dass Demokratie behindert oder bedroht wird.“

Die Veröffentlichung der Tonaufnahme und die damit verbundene neue Fahndungschance begrüßt Schmidt ausdrücklich: „Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Möglichkeiten der Feststellung des Täters genutzt werden müssen – dazu gehört auch die Veröffentlichung der Tonaufnahme, dies habe ich gegenüber dem Innen- und dem Justizministerium deutlich gemacht. Die jetzige Entscheidung zur Veröffentlichung ist der folgerichtige Schritt.“

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich nun die Aufnahme anhören und sachdienliche Hinweise der Polizei zukommen zulassen. Die Tonaufnahme ist auf der Internetseite des LKA zu finden:

http://www.lka.polizei-nds.de/fahndung/fahndung_social_networks/winsenaller-polizei-fahndet-mit-tonaufnahme-nach-anrufer-zu-bombendrohung–111734.html

Hinweise zur Identität des Anrufers nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05141-277215 entgegen.

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