Vandalismus in Hambühren – Schmidt: „Sicherheit geht vor: Polizei wird verstärkt – weitere Maßnahmen nötig“

Mit Sorge beobachtet der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt die nach wie vor anhaltende Serie von Vandalismusvorfällen in Hambühren. „Es ist nicht verständlich, warum hier über einen so langen Zeitraum nicht entschieden gehandelt wurde. Es ist deshalb nachvollziehbar, wenn sich Anwohnerinnen und Anwohner in Hambühren im Stich gelassen fühlen. Diese Hängepartie ist inakzeptabel“, so Schmidt. Der Abgeordnete hat deshalb bereits Anfang des vergangenen Monats das direkte Gespräch mit den Spitzen des niedersächsischen Innen- und des Justizministeriums gesucht.

„Die zuständigen Behörden im Landkreis Celle müssen die Frage beantworten, warum es überhaupt zu einer so langen Serie von Vorfällen kommen konnte.“ Seitens der Landesregierung wurde der Vorgang deshalb auf höchster Ebene thematisiert: „Staatssekretär Stephan Manke aus dem Innenministerium hat mir jetzt berichtet, dass man aufgrund der Lage die Einsatzbereitschaft verstärkt hat: So wurde eine Ermittlungsgruppe gebildet, die mutmaßliche Täterin wurde als Intensivtäterin eingestuft, zudem wurde die Polizeipräsenz in Hambühren verstärkt, konkret sind statt 2 jetzt 5 Stellen vorgesehen“, erklärt der SPD-Politiker.

Er fordert jedoch weitere Maßnahmen: „Wir brauchen zügig eine wirksame Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Gemeinde und Landkreis“, so Schmidt. „Der Vorschlag für eine City-Streife, wie ihn Andreas Ludwig aus dem Gemeinderat gemacht hat, wäre dabei ein wirksamer Baustein. Grundlage für eine Sicherheitspartnerschaft – wie sie in anderen Kommunen bereits seit Jahren praktiziert wird – ist aber, dass die zuständigen Behörden sich abstimmen. Dafür ist es jetzt höchste Zeit – insbesondere dem Landkreis Celle mit dem zuständigen Jugendamt kommt hier eine Schlüsselfunktion zu.“

Bei dem konkret vorliegenden Fall der mutmaßlichen jugendlichen Täterin sind eine Vielzahl von Fragestellungen betroffen, dabei sind auch gerichtliche Verfahren anhängig. „Die persönliche Freiheit und die elterliche Sorge sind höchste Grundrechte. Und bei alledem gilt die Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit. Was aber entscheidend ist: Die Sicherheit der Bevölkerung muss vorgehen“, so Schmidt, der deshalb auf zügige Entscheidungen der Justiz in der Sache hofft. „Es bleibt aber die Frage: Warum wurde das gerichtliche Verfahren erst so spät begonnen? Hier ist Klarheit und Konsequenz notwendig, um entdlich eine Entscheidung zu erreichen. Unabhängig davon muss in der Zwischenzeit in Hambühren mehr für die gemeinsame Sicherheit getan werden – die Vorschläge liegen auf dem Tisch, es liegt an den Behörden, sie auch umzusetzen.“

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