Mende, Lühmann und Schmidt bei Wirtschaftsminister Olaf Lies zur Ostumgehung Celle: „Unser Ziel ist Baurecht zum Ende des Jahres!“

Spitzentreffen zur Ostumgehung Celle in Hannover: Am heutigen Dienstag kamen im Niedersächsischen Landtag Wirtschaftsminister Olaf Lies, der Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, die Celler Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann und der Celler Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt (alle SPD) zusammen. Thema war dabei das für Celle wichtigste Verkehrsinfrastrukturvorhaben: Mende, Lühmann und Schmidt drängten erneut darauf, dass so schnell wie möglich Baurecht geschaffen wird, um den wichtigen dritten Abschnitt der Allerquerung bauen zu können.

Minister Lies unterstützt die Celler Forderung mit Nachdruck und hat in der Landesstraßenbauverwaltung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen: „Unser Ziel ist und bleibt Baurecht zum Ende des Jahres!“, so Lies, „Die Ortsumgehung Celle wird dringend gebraucht, wir wollen sie endlich zu Ende bauen.“ Jetzt geht es darum, für die Ostumgehung in Celle nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts die planungsrechtlichen Hindernisse auszuräumen. „Hieran wird nach Kräften gearbeitet, auch – es mag sonderbar klingen – durch Beteiligung eines Fledermausexperten, wie es das OVG in seiner Entscheidung aufgegeben hat“, so Lies. „Außerdem prüfen wir Beschleunigungsmöglichkeiten der baulichen Umsetzung“, ergänzt der Verkehrsminister. „Hierzu gehört auch die eingelegte gerichtliche Beschwerde.“ Genau darum hatten Mende, Lühmann und Schmidt besonders gebeten: Wenn Baurecht vorliegt, müsse auch so schnell wie möglich gebaut werden.

Als großen Erfolg werteten die SPD-Politiker die erneute bestmögliche Einstufung des Vorhabens im künftigen Bundesverkehrswegeplan. Dabei ist es nach viel Einsatz aus Niedersachsen auch zu einer erheblichen Mittelerhöhung gekommen. „Das Geld steht bereit, wir können bauen“, freut sich Kirsten Lühmann, die auch verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende betonte erneut, wie wichtig das Vorhaben für Celle ist: „Wir können uns keinen weiteren Verzug leisten, die Verkehrsbelastung für die Innenstadt und insbesondere Altencelle und die Blumlage muss ein Ende haben. Celle braucht die Ostumgehung – dafür werden wir als Stadtverwaltung weiterhin alles Nötige mit Hochdruck tun.“ Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt, auf dessen Initiative das Gespräch heute zustande kam, schloss mit einer Ankündigung: „Wir werden nicht locker lassen, bis der Bau weitergehen kann – für dieses so wichtige Celler Vorhaben werden uns weiter entschlossen einsetzen.“

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