Berlin lenkt ein: Schnelles Internet für 2.000 Haushalte kommt nun doch

Schmidt: „Vernunft ist eingekehrt – Landkreis Celle kann komplett ausbauen, 13.000 Haushalte werden profitieren“

Nachdem aufgrund kürzlich geänderter Förderbedingungen beim Breitbandausbau rund 2.000 Haushalte im Landkreis Celle keine Chance mehr auf schnelles Netz gehabt hätten, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nun entschieden, dass in Celle doch die „große Lösung“ beim Breitbandausbau durchgeführt werden kann. „Die Vernunft ist in Berlin eingekehrt, das Dobrindt-Ministerium hat eingelenkt, der ursprüngliche Plan kann im Landkreis Celle nun umgesetzt werden: 13.000 Haushalte im Celler Land können nun doch mit schnellem Internet über Glasfaser bis zur Haustür versorgt werden. Das ist ein gutes Ergebnis!“, freut sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

Nach der Berliner Entscheidung war zunächst zu befürchten, dass 2.000 Haushalte nicht per FTTB (Fiber To The Building) angeschlossen werden könnten, sondern weiter mit den deutlich langsameren Kupferleitungen versorgt werden. Vor allem in Ortschaften wie Winsen, Meißendorf, Scheuen, Sülze, Hohne, Wathlingen, Langlingen, Unterlüß und Wienhausen hätten große Teile der Orte nicht durch den Landkreis versorgt werden dürfen – das ist jetzt vom Tisch, alle Gebiete können wie geplant ausgebaut werden. „Jetzt hat sich das Prinzip des Vertrauensschutzes durchgesetzt – es gelten die Bedingungen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Und hier hat der Landkreis gut gearbeitet, der Plan wird ungeändert umgesetzt. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem niedersächsischen Wirtschaftsministerium, das sofort in Berlin interveniert hat. Davon profitieren wir jetzt auch in Celle“, so Schmidt, der als netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag bei Wirtschaftsminister Olaf Lies deshalb Druck gemacht hatte.

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