Schmidt: „Rot-Grün stärkt den ländlichen Raum: Aschau-Niederung mit Eschede, Habighorst, Höfer, Beedenbostel-Gockenholz, Jarnsen und Bunkenburg ins Dorfeuerneuerungsprogramm aufgenommen!“

Über eine gute Entscheidung aus dem hannoverschen Landwirtschaftsministerium konnte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt heute die beiden Bürgermeister der Gemeinde Eschede und der Samtgemeinde Lachendorf informieren: „Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat heute entschieden, dass 19 neue Dorfregionen in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen werden. Mit dabei ist auch die Region Aschau-Niederung mit den Ortschaften Eschede, Habighorst, Höfer, Beedenbostel-Gockenholz, Jarnsen und Bunkenburg. Durch die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm haben die Ortschaften nun die Chance auf eine besondere Förderung durch das Land“, freut sich Schmidt.

Insgesamt können mit der heutigen Entscheidung in Niedersachsen damit 304 Dorfentwicklungsverfahren gefördert werden, die alle vom Förderprogramm des Landes für die Entwicklung des ländlichen Raumes profitieren können – hier sind von der rot-grünen Landesregierung unter dem Dach des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER von 2014 – 2020 116 Millionen Euro bereitgestellt worden. „Noch nie gab es so viel Fördermittel für den ländlichen Raum wie unter Rot-Grün. Die Stärkung der ländlichen Räume ist Schwerpunkt der Landespolitik in Niedersachsen. Insbesondere die Dorfentwicklung mit ihren neuen Ansätzen der interkommunalen Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort hat sich als überzeugendes Instrument bewährt. Sie kennzeichnet den niedersächsischen Weg zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume“, erklärt Maximilian Schmidt.

Die Region Aschau-Niederung hat dabei ein starkes Profil: Der Fluss Aschau ist das verbindende Element der Dörfer der Mikroregion Aschau-Niederung, die sich selbst als in Stadtnähe zu Celle befindlich einstuft und damit auch einen besonderen Planungsansatz Stadt-Land konstatiert haben. Die Dorfregion setzt auf Bürgerbeteiligung: In einer frühzeitigen Einbindung der Bevölkerung wurden schon vor Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm etliche Ideen und Projektansätze zusammengetragen, die in der Dorfentwicklung aufgegriffen werden sollen. Dazu zählen die Stärkung und Gestaltung dörflicher Treffpunkte wie Dorfgemeinschaftshäuser, Bürgertreffs und Plätze, der Erhalt der Baukultur insbesondere der Otto-Haesler-Arbeiter-Häuser als baukulturelles Highlight. Dies soll nicht zuletzt auch die alte Bergarbeitertradition des historischen Salzabbaus Einheimischen und Gästen in Erinnerung bewahren und damit der Dorfregion einen besonderen Stellenwert verleihen. Innenentwicklung unter dem Motto „Wieder wohnen im alten Ortskern“, Daseinsvorsorge und vieles mehr werden ebenfalls in Angriff genommen. Die Motivation der Bevölkerung ist hoch, mit Hilfe der Dorfentwicklung die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Einige der Dörfer der Mikroregion verfügen über äußerst positive Erfolgs-Erfahrungen mit der Dorferneuerung der 80er und 90er Jahre aber auch mit bundeweiten Modellprojekten wie dem experimentellen Städtebau.

„Diese Erfolgsgeschichte kann jetzt fortgeschrieben werden – ich bin mir sicher, dass das erhebliche Engagement vor Ort dazu maßgeblich beitragen wird“, so Schmidt. Und so geht es weiter: Für die Dorfregionen wird nun jeweils ein Plan für das Dorfentwicklungsverfahren erstellt. Diese Planaufstellung nimmt in der Regel ein bis zwei Jahre in Anspruch. Nach Prüfung und Anerkennung stimmt das Amt für regionale Landesentwicklung den zeitlichen Rahmen, der für die Umsetzung der Maßnahmen erforderlich ist, mit der Kommune ab. Auf dieser Basis können dann die Förderanträge gestellt werden, die je nach Antragslage und zur Verfügung stehender Fördermittel bewilligt werden. Übersichten mit den neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommenen Dörfern können auf der Internetseite des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zum ZILE-Programm auf www.zile.niedersachsen.de eingesehen und heruntergeladen werden.

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