Schmidt: Förderprogramm des Landes für Breitbandausbau steht – Celler Land kann enorm profitieren

Grünes Licht für den Ausbau des schnellen Internets in Niedersachsen – die entsprechende Förderrichtlinie des Landes ist jetzt in Kraft getreten: „Jetzt kann es losgehen: Das Förderprogramm des Landes steht, die Landkreise können ihre Anträge stellen. Ein Teil des Programms ist besonders attraktiv: Allein 58 Millionen Euro werden bereitgestellt, um kreisweite Betreibermodelle zu unterstützen – das bedeutet Glasfaser bis zum Haus mit kreiseigenen Netzen. Genau dieses Modell wird im Landkreis Celle forciert, davon können wir enorm profitieren. Der Landkreis sollte nun zügig den Antrag stellen, um im Förderwettbewerb gut aufgestellt zu sein – dafür ist alles vorbereitet“, so Schmidt.

Der große Vorteil des niedersächsischen Breitbandförderprogramms ist die Möglichkeit, die Fördermittel zu kombinieren. „Landes- und Bundesförderung sowie Darlehensmittel können gemeinsam eingebracht werden. Insgesamt stehen über 300 Millionen Euro in Niedersachsen zur Verfügung, die sich aus den Bundesmitteln, den Mitteln des Landes und dem Förderschwerpunkt aus EU-Mitteln zusammensetzen. Dazu kommen Darlehen der niedersächsischen Förderbank NBank in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro. Eine solche Förderkulisse ist einmalig, die Chancen standen selten so gut, um die wichtige Zukunftsinvestition des Breitbandausbaus durchzuführen“, so der SPD-Abgeordnete, der auch Sprecher für Netzpolitik seiner Landtagsfraktion ist.

Schmidt erinnert dabei daran, warum diese enormen staatlichen Investitionen im Bereich des Breitbandausbaus nötig geworden sind: „Die großen Telekommunikationskonzerne haben in den vergangenen Jahren stark investiert, allerdings meistens nur in den großen Städten und weniger im ländlichen Raum. Der Markt regelt eben nicht alles, ganz im Gegenteil. Wir aber wollen gleichwertige Lebensverhältnisse überall im Land, gerade ländliche Bereiche dürfen nicht abgehängt werden. Deshalb wird mit der Förderung die bestehende Wirtschaftlichkeitslücke geschlossen.“

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