Schmidt: Bergen kann weiter mit starker Förderung rechnen – Land unterstützt den Umbauprozess der Stadt

Seit über zwei Jahren widmet sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt dem Thema Konversion nach dem Britenabzug – dieses Thema ist mithin die größte Herausforderung für die Region im Celler Land und im Heidekreis und die Grundlage für einen tiefgreifenden Strukturwandel. Zur Gestaltung dieses Wandels wurde vom Land Niedersachsen eine millionenschwere Förderkulisse auf den Weg gebracht, um die Folgen des Britenabzugs bewältigen zu können – diese Förderung ist seit letztem Jahr amtlich und wird kontinuierlich fortgeschrieben.

Auch die Umsetzungsphase begleitet Schmidt sehr aufmerksam – und dabei zeigt er sich aufgrund eines aktuellen Zeitungsberichts verwundert: So war kürzlich zu lesen, dass in einem Ratsausschuss der Stadt Bergen angeblich berichtet worden sei, dass das Land die Förderung „zurückfahren wolle“. Diese Aussage verwundert Schmidt: „Diese Aussage ist schlicht unzutreffend. Zur Klarstellung: Das Land unterstützt weiterhin uneingeschränkt den Umbauprozess in Bergen. Die Stadt hat amtliche Förderbescheide erhalten, die Fördermittel haben wir per Gesetz beschlossen, dafür habe ich monatelang gekämpft. Bergen kann weiter mit starker Förderung rechnen – auch künftig wird die Stadt weiter besonders unterstützt“, so der SPD-Politiker.

Aktuell wird in der Stadt Bergen zusammen mit dem neuen Investor für einen Großteil der Geschosswohnungen die Planung aktualisiert. „Ziel ist es dabei natürlich, so viele Wohnungen wie möglich in die Nachnutzung zu bekommen. Wenn das gelingt, ist das zu begrüßen – besser als der Abriss wäre es allemal. Aber natürlich ist auch weiterhin ein Aufkauf und Rückbau für Liegenschaften möglich, sofern keine Nutzung in Aussicht steht. Diese flexible, ergebnisorientierte Herangehensweise ist genau der richtige Weg – ich halte das Management der Stadt Bergen für sehr überzeugend, auch das Land steht hinter diesem Kurs“, so Schmidt, der sich über den Fortgang der Planungen erst kürzlich bei Bürgermeister Prokop in Bergen erneut informiert hat.

„Wir haben für Bergen auf Landesebene erhebliche finanzielle Förderung mobilisieren können. Und auch künftig kann die Stadt in Hannover mit Unterstützung rechnen“, so Schmidt, der vorrechnet, welches Finanzvolumen für Bergen bereits bereitgestellt wurde: So hat der Landtag im vergangenen Jahr das Kommunalinvestitionsfördergesetz beschlossen, durch das Bergen 4 Millionen Euro erhalten hat – ergänzt um Kreis- und Stadtmittel in gleicher Höhe stehen so 12 Millionen Euro für die Gestaltung des Strukturwandels in der Stadt bereit. „Dazu kommt die Städtebauförderung, von der Bergen ebenfalls profitiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Werben Erfolg hatte und allein im letzten Jahr Sozialministerin Cornelia Rundt 1 Million Euro aus dem Programm Stadtumbau West für Bergen bewilligt hat, insgesamt beschieden worden sind in diesem Programm 2,6 Millionen Euro“, so Schmidt. Und auch aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium wurde Bergen in 2015 gefördert: „Für die Sanierung von Straßen hat die Stadt vom Land erst kürzlich weitere Fördermitteln von über 250.000 Euro erhalten. In Summe konnten wir so auf Landesebene eine Förderung für Bergen organisieren, die der Stadt bei ihrer großen Herausforderung der Bewältigung des Britenabzugs wirksam hilft. Hierfür werde ich auch weiterhin mit Nachdruck arbeiten“, so Schmidt abschließend.

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