Schmidt: „CDU nun doch wieder für GVH-Einführung – gutes Signal, aber jetzt auch gemeinsam für Umsetzung kämpfen!“

Die Klarstellung der CDU, dass man doch weiterhin für die Einführung des GVH-Tarifs im Celler Land kämpfen wolle, wird vom heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt begrüßt: „Nach der Pirouette der CDU mit anderen Tarif-Ideen ist es sehr gut, dass sich die Vernunft nun doch durchgesetzt hat: Der GVH-Tarif ist wichtig für Unterlüß, Eschede und Celle – es ist sehr zu begrüßen, dass die CDU ihre Position geradegerückt hat. Ich hoffe, dass es nun dabei auch bleibt“, so Schmidt.

„Zusammen mit Minister Lies haben wir in Hannover erreichen können, dass das Land bereit ist, die Einführung des GVH-Tarifs in Celle und weiteren Landkreisen mit insgesamt 2,125 Millionen Euro zu fördern. In der Pflicht für die Umsetzung der Einführung ist allerdings der GVH selbst – dieser besteht aus den Verkehrsunternehmen und der Region Hannover“, so Schmidt. „Auch die CDU-Herren wissen genau, dass das Land den GVH nicht selbst einführen kann, hier verhandeln die Landkreise, unter anderem der Landkreis Celle. Mit der Förderzusage seitens des Landes haben wir die größte Problematik – nämlich die Tarifausgleiche – wesentlich vereinfacht. Der GVH mit seinen Mitgliedsunternehmen wie dem Metronom und der Deutschen Bahn ist jetzt in der Pflicht“, erklärt der SPD-Abgeordnete.

„Kein Mensch versteht mehr, warum sich die Landkreise, die Verkehrsunternehmen und der GVH trotz der erheblichen Förderzusage noch nicht haben einigen können. Diese Einigung muss jetzt schnellstens kommen!“, ärgert sich Schmidt. „Es kommt darauf an, dass wir aus dem Celler Land gemeinsam Druck machen und für die Umsetzung kämpfen. Nur Anfragen im Landtag zu stellen, hilft da überhaupt nicht, die Pflicht zum Handeln muss beim GVH adressiert werden.“

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