Schmidt: Bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Niedersachsen – Chance für das Celler Land

Die Wohnungsmärkte in Niedersachsen werden zunehmend angespannt, so auch im Celler Land. Das Land Niedersachsen hat nun reagiert und mit der Anpassung der Bedingungen für die soziale Wohnraumförderung die Fördermöglichkeiten deutlich erweitert. „Bereits im Sommer 2015 haben wir den Wohnraumförderfonds um 400 Millionen Euro aufgestockt und damit die jährlichen Mittel mehr als verachtfacht. Dieses Programm geht jetzt an den Start, auch das Celler Land kann davon profitieren“, sagt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

Die Mittel für den Mietwohnungsbau können nun endlich landesweit genutzt werden. Bislang stand die Förderung nur in städtischen Gebieten mit großer Wohnungsnachfrage und hohen Mieten zur Verfügung – jetzt kann auch im ländlichen Raum darauf zurückgegriffen werden. „Wir haben dafür gesorgt, dass die Wohnraumförderung nun für alle Gebiete in Niedersachsen zur Verfügung steht“, betont Schmidt, „da wir in allen Landesteilen einen steigenden Druck auf bezahlbaren Wohnraum haben. Das betrifft auch die Städte und Gemeinden im Landkreis Celle.“ Um die Fördermittel abrufen zu können, müssen die Kommunen ein Wohnraumversorgungskonzept erarbeiten. Den gestiegenen Erstellungskosten für den Geschosswohnungsbau wird mit einer Erhöhung der Förderbeiträge auf bis zu 1.900 Euro pro Quadratmeter Rechnung getragen. „Ich werbe dafür, dass wir im Landkreis Celle dieses Thema mit einer kreisweiten Strategie für bezahlbares Wohnen aufgreifen. Insbesondere die Wohnungsbaugenossenschaften in Stadt und Landkreis Celle sind hierfür wichtige Partner.“

Ab sofort steht die Wohnraumförderung des Landes Niedersachsen auch für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. „Die geförderten Objekte werden die lokalen Wohnungsmärkte entspannen und für eine menschenwürdige Unterbringung sorgen“, sagt Maximilian Schmidt. Maximal zehn Jahre können die Objekte für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden, dann werden sie in Sozialwohnungen umgewandelt. Die Kommunen können in Zukunft auch für Flüchtlinge Wohnberechtigungsscheine ausstellen und sie somit bei einer positiven Bleibeperspektive in geförderten Wohnungen unterbringen.

Zum 1. Januar 2016 wurde die Richtlinie zur sozialen Wohnraumförderung des Landes Niedersachsen angepasst. Die Wohnraumfördermittel können über das Förderinstitut NBank abgerufen werden. Das Förderprogramm der Niedersächsischen Landesregierung für den sozialen Wohnungsbau im Umfang von 400 Millionen Euro sorgt für den Bau von 5.000 Wohnungen für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen. Zusätzlich werden vom Land Niedersachsen jährlich weitere 80 Millionen Euro an Bundesmitteln für sozialen Wohnungsbau eingesetzt. „Wir übernehmen Verantwortung für die Menschen in Niedersachsen und haben ‚Bezahlbares Wohnen für alle‘ endlich wieder zum Thema gemacht. Wir wollen keine Konkurrenz, sondern für alle die Chance auf bezahlbaren Wohnraum“, so Schmidt abschließend.

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