Schmidt: „Land baut Schulsozialarbeit aus – Grundschulen in Celle und Eicklingen gehören zu den ersten, die profitieren“

Das Land Niedersachsen schreibt 100 Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an Grundschulen aus. Damit sollen die Grundschulen bei der Integration von Kindern mit Flüchtlingsgeschichte in den schulischen Lernprozess und den Alltag unterstützt werden. „Zu den ersten Schulen, die von dem Programm profitieren sollen, gehören auch zwei Schulen aus dem Celler Land: Die Grundschule Bruchhagen in Celle und die Grundschule Eicklingen sollen beide jeweils eine sozialpädagogische Fachkraft erhalten“, erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

„Das ist durchaus ein Meilenstein, denn erstmals seit vielen Jahren wird das Land sozialpädagogische Fachkräfte wieder direkt einstellen. Wir übernehmen damit noch mehr Verantwortung in der schulischen Sozialarbeit. Mit diesen 100 Stellen gehen wir einen großen Schritt, um schulische Sozialarbeit in Landesverantwortung zu einer wichtigen Säule in einem leistungsfähigen Beratungs- und Unterstützungssystem für unsere Schulen zu machen“, so Schmidt. In weiteren Schritten sollen noch in diesem Jahr weitere Schulen mit sozialpädagogischen Fachkräften ausgestattet werden.

Die sozialpädagogischen Fachkräfte werden ihre spezifischen sozialpädagogischen Fachkenntnisse in die Schulen einbringen. Durch Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler, durch besondere Gruppen- und Freizeitangebote können sie zu einem guten Schulklima beitragen. Ihre Angebote richten sich an alle Schülerinnen und Schüler der Schule, unabhängig vom Flüchtlingsstatus. Maßnahmen zur Integration und interkulturelle Angebote werden einen besonderen Stellenwert haben.

Wichtige Aufgabe ist die Einbindung der Schule in außerschulische Netzwerke. Das gilt vor allem für die Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus beraten sie die Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern in pädagogischen Fragen. „Ganz wichtig ist mir der Grundsatz, dass die sozialpädagogischen Fachkräfte für alle Schülerinnen und Schüler da sind. Sie wirken und arbeiten für die Schule insgesamt. Es geht um Integration und Teilhabe – aber für alle Kinder, egal welcher Herkunft“, sagt Schmidt.

Kommentar verfassen