Schmidt: Klarheit zur Zukunft der OHE in Celle nötig

In ihrer heutigen Ausgabe berichtete die Hannoversche Neue Presse unter der Überschrift „Gütersparte der Celler OHE vor dem Aus?“ über einen sich möglicherweise anbahnenden Verkauf der Gütersparte der OHE, der auch zum Verlust von 65 Arbeitsplätzen führen würde. In dem in Rede stehenden Artikel wird weiterhin davon berichtet, dass der Aufsichtsrat diesen Verkauf bereits beschlossen habe. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt fordert deshalb, dass die Fakten umgehend auf den Tisch kommen: „Es muss zügig Klarheit geschaffen werden. Hier ist Landrat Wiswe gefordert“, so Schmidt, der den Landrat mit der Bitte um zeitnahe Information angeschrieben hat. Wiswe gehört seit Jahren dem Aufsichtsrat der OHE an und vertritt dort den Landkreis Celle, der rund 5,6% Anteile an dem Unternehmen hält.

Für drängend hält Schmidt die Thematik auch deshalb, weil zum Ende des Jahres 2016 bestehende Standort- und Arbeitsplatz-Garantien auslaufen. Mit Blick hierauf deute sich auch eine weitere Zuspitzung hinsichtlich dieses Fristablaufs an. „Im Jahre 2008 hat die seinerzeitige CDU-FDP-Landesregierung die Mehrheitsanteile an der OHE verkauft – dies erweist sich heute als ein schwerer Fehler“, so Schmidt. Die SPD hatte damals sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene dagegen gestimmt – auch, um die Mitbestimmungsrechte stärker in der öffentlichen Hand zu halten. Maximilian Schmidt will nun wissen, ob und wie die Verkaufsentscheidung zustande gekommen ist. „Es muss im unbedingten Interesse des Landkreises Celle sein, neben der Konzernzentrale auch die Arbeitsplätze hier am Standort Celle zu halten“, erklärt der SPD-Politiker.

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