Schmidt: „Wir im Celler Land helfen. Wir können das, wir schaffen das gemeinsam!“

Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen unternimmt die niedersächsische Landesregierung zurzeit alle Anstrengungen, um eine menschenwürdige Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge zu gewährleisten. Dafür ist die Erweiterung der Aufnahmekapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes dringend erforderlich, da bestehende Einrichtungen nicht mehr ausreichen. Das niedersächsische Innenministerium prüft deshalb neue Unterbringungsmöglichkeiten, um eine ordentliche Unterbringung sicherzustellen – im Blick sind dabei vor allem Landesliegenschaften, die eine solche Nutzung ermöglichen. Hierbei werden neben anderen Landesteilen auch Liegenschaften im Landkreis Celle untersucht. Ziel ist es dabei auch, durch Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten in Erstaufnahmeeinrichtungen die niedersächsischen Kreise, Städte und Gemeinden bei der Flüchtlingsunterbringung zu entlasten.

Es sollen vier neue Standorte – Hameln, Otterndorf, Schwanewede und Celle – errichtet werden. In Celle ist dies konkret das Gelände der zukünftigen NABK am Standort Scheuen, das für die übergangsweise Unterbringung von 500 Flüchtlingen vorbereitet werden soll. Dazu erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt: „Die jetzige Lage erfordert ein zügiges und entschlossenes Handeln. Gemeinsam müssen wir eine menschenwürdige und sichere Unterbringung für die Flüchtlinge leisten, die zu uns kommen, um Schutz zu suchen. Ich habe in den Gesprächen auf Landesebene meine volle Unterstützung dabei zugesagt. Ich bin mir sicher: Wir im Celler Land helfen alle mit. Wir können das, wir schaffen das gemeinsam! Besonders begrüße ich, dass Oberbürgermeister Mende für die Stadt Celle sofort volle Unterstützung angeboten hat. Ich bin mir sicher: Viele weitere Unterstützungsleistungen aus unserer Region werden folgen.“

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