Schmidt: „Angekündigter Neustart von TenneT bei SuedLink-Planung ist überfällig – Vorrang für Erdkabel muss jetzt umgesetzt werden“

Die heutige Ankündigung des Stromnetzbetreibers Tennet, im Zusammenhang mit den Planungen für die Erdverkabelung von SuedLink auch den Grobkorridor dieser Trasse einer Neuplanung zu unterziehen, ist nach Ansicht des heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt ein richtiger Schritt: „Die Ankündigung von TenneT für eine Neuplanung ist überfällig. Nach dem Planungschaos der letzten Monate brauchen wir jetzt einen reinen Tisch“, so Schmidt. Nach seiner Ansicht ist der Neustart auch Folge des Paradigmenwechsels bei der Trassenplanung: „Nach viel Druck, auch aus Niedersachsen, wird die Erdverkabelung zur Regel. Damit entfallen auch unsinnige Varianten quer durch den Landkreis Celle. Ziel muss eine Verlegung entlang der Autobahn A7 sein. Diese Variante habe ich schon vor über einem Jahr gefordert. Alle anderen Strecken sind länger, teurer und belastender. Gerade für Winsen und Wietze wäre eine Trasse quer durch das Allertal eine nicht tragbare Belastung.“, so der SPD-Abgeordnete.

Der zügige Ausbau der Stromnetze ist laut Schmidt eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Um den Ausbau der erneuerbaren Energien wie der On- und Offshore-Windenergie zu gewährleisten sowie die Versorgungssicherheit in Deutschland langfristig sicherzustellen, dürfe die Umsetzung des Netzausbaus nicht weiter verzögert werden. Die Möglichkeiten der Erdverkabelung trügen zu einer Akzeptanzsteigerung des Netzausbaus bei. Dass sich Tennet nun klar für den verstärkten Einsatz von Erdkabeln positioniert, begrüßt Schmidt sehr: „Das ist ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger und für die Energiewende. Wir fordern seit langem die Ausweitung des Einsatzes von Erdkabeln. Entsprechend muss es jetzt auch zügig zum Abschluss des erforderlichen Gesetzgebungsverfahrens kommen – hier sind vor allem die Bayern gefordert, die zuletzt durch Irrlichterei glänzten.“

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