SPD solidarisch mit KiTa-Streikenden: „Beschäftigte haben mehr verdient!“

Am heutigen Dienstag haben der heimische Landtagsabgeordnete und SPD-Chef Maximilian Schmidt und der SPD-Fraktionsvorsitzende Mathias Pauls die streikenden KiTa-Beschäftigten besucht, die in Winsen und andernorts im Celler Land auf ihre Ziele aufmerksam machen. Im Namen der SPD haben Schmidt und Pauls den Beschäftigten ihre Solidarität erklärt: „KiTa-Beschäftigte machen den wichtigsten Job in unserer Gesellschaft: Sie betreuen und bilden unsere Kinder. Ei­gent­lich ist ih­re Ar­beit un­be­zahl­bar, tat­säch­lich lie­gen ih­re Ein­künf­te oft im un­te­ren Ein­kom­mens­ni­veau“, so Schmidt und Pauls. „Natürlich ist ein Streik belastend – aber noch belastender für unsere Gesellschaft wäre, wenn wir weiter eine absolute Schieflage bei den Löhnen akzeptieren: Die, die sich um andere Menschen kümmern – ob in Bildung, Betreuung oder Pflege – haben einfach mehr verdient!“

Schidt berüßt daher den Vorschlag des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, den Kommunen eine bessere Bezahlung der KiTa-Beschäftigten zu ermöglich, indem der Bund die Kosten für die Flüchtlingsunterbringung komplett übernimmt. Erzieher und Flüchtlinge dürften laut Schmidt nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das wäre sozialer Sprengstoff und würde die Solidarität der Bevölkerung mit den Flüchtlingen gefährden. Auch in Niedersachsen wird die SPD-geführte Regierungskoalition die Arbeitsbedingungen in den KiTas weiter verbessern: „Wir haben bereits Wort gehalten und die Dritte Betreuungskraft in den Krippen nicht nur eingeführt, sondern auch die Kosten dafür vollständig übernommen. In Kürze werden wir auch das KiTa-Gesetz neu aufstellen, um die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Beschäftigten und die Betreuungs- und Bildungsqualität für die Kinder noch weiter zu verbessern“, so Schmidt.

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