Schmidt und Siebels: Celler Hengstparaden sind seit über 100 Jahren ein Aushängeschild für Niedersachsen – und das muss so bleiben!

Nach aktuellen Presseberichten steht im Raum, dass das Niedersächsische Landgestüt in Celle die traditionellen Celler Hengstparaden aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht fortführt, die im Rahmen einer Prüfung durch den unabhängigen Landesrechnungshof in den Fokus gerückt ist. Dazu erklären der Celler SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt und Wiard Siebels, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung:

„Bei den Celler Hengstparaden handelt es sich nicht um eine Pferdesportveranstaltung von vielen, sondern um die herausgehobene und einzigartige Traditionsveranstaltung der niedersächsischen Pferdezucht mit landes- und bundesweiter Relevanz. Seit über 100 Jahren sind die Hengstparaden aus Celle und Niedersachsen nicht wegzudenken und bilden ein touristisch einmaliges Aushängeschild unserer Stadt – zugleich sind sie immer auch ein eindrucksvoller Leistungsnachweis unseres Landgestüts und Niedersachsens insgesamt als Pferdeland Nr. 1.

Wir halten die Hengstparaden deshalb nicht nur für die Stadt Celle, sondern auch für unser Land Niedersachsen für unverzichtbar. Wir haben uns deshalb umgehend an den zuständigen Minister Christian Meyer gewandt, der sich klar positioniert hat: Er steht zur Tradition der Hengstparaden in Celle. Diese sollen auch weiterhin in modernisierter, zeitgemäßer Form in Celle stattfinden. Das Konzept wird zur Zeit überarbeitet. Von einer Einstellung kann keine Rede sein und das Land hat auch nicht die Mittel für die Hengstparaden gekürzt. In diesem Sinne werden wir uns weiter einsetzen. Als ersten Schritt haben wir deshalb eine Unterrichtung im zuständigen Fachausschuss beantragt.“

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